Hübner BR 110 zurüsten und digitalisieren

So schnell kann es manchmal gehen, eben noch am Bau eines Dampflok BW`s und schon im Besitz einer Hübner Baureihe 110. Nachdem ich mir den Sound bei ESU angehört hatte, war sofort klar…. der wird es ! Da die Hübner mit 4 Faulhabermotoren ausgestattet ist, kam nur der XL in Frage. Außerdem besitzt der die unproblematische Ansteuerung für Servoantriebe. Die Patographen sollen hier in einem 2 Bauabschnitt noch mit Servos angetrieben werden. Da in der Lok selber viel Platz ist bietet sich ein geordneter Aufbau an. In Busek bekam ich durch Zufall 2 Führerstände und den Maschinenraum gab es in der Bucht. Alles zusammen satte 170,– €, aber es lohnt sich wie ihr weiter unten sehen werdet. Hier der komplette Aufbau mit Decoder, Lautsprecher Beleuchtung, Führerständen und Motorraum / Trafo. Durch die vorhandenen Leiterbahnen dachte ich erst die Beleuchtung wäre problemlos einzubauen, aber da liegt der Teufel im Detail. Ein mischen von digitalen Funktionen mit „alten“ analogen Verkabelungen ist nicht wirklich betriebssicher. Daher doch alles neu inclusive Lampen.


Alles andere ist immer mit wackeln und Kontaktproblemen verbunden, was bis zu Kurzschlüssen führt. Also ist es immer besser alles raus und komplett neu verkabeln. Hier die lok nach dem Zurüsten und mit allen Beschriftungen.

Hier gibt es einen Film für die ganz Neugierigen. Allerdings ist die Qualität des Sounds nicht so gut wie in Wirklichkeit. Bei 10 Watt geht da ganz schön die Post ab. Ich fürchte beim Fahrtag in der Turbinenhalle zum Wormser Großspurtreff werden die Aussteller meckern 🙂

Hier für den Film klicken

Umbau einer Biller E69

Ich habe in Buseck eine sehr gut gebaute Biller E69 erworben. Sie ist bereits mit einen Faulhaber Motor ausgerüstet und soll nach dem Umbau meinen Silberling auf der Modulanlage von Osthofen nach Egberthausen ziehen.
Dazu braucht Sie natürlich erst einmal Originalkupplungen, Beleuchtung und einen Digitaldecoder. Also ab in den Bastelkeller und grübel, grübel, grübel ….. mitnehmen zum Stammtisch und gefachsimpelt bis sich Ideen herauskristallisieren. Dann wieder in den Bastelkeller um doch alles anders zu machen, weil am Objekt die Theorie doch wieder Änderungen erfährt.
So musste erst einmal eine neue Gehäusehalterung her, weil die Originalverschraubung zentral den Einabu einer Originalkupplung verhindern würde. Die Führung der Schraube muss entfernt werden um die Kupplung befestigen zu können.

Der Kleber ist nun ausgehärtet und die Messingführung lackiert. Ich werde das so lassen, da die Lok nicht den Anspruch der 100% Detailtreue hat, braucht es auch sicherlich keine noch bessere Kupplungsführung.
Der Decoder ist bereits eingebaut und alle Zuleitungen verlegt und issoliert. Ich benötige noch einen Lichtbaustein de der von Schnellenkamp bei den Minilämpchen mitgelieferte zu schwach ist. Da kommen nur 0,6 Volt heraus.

Nach längerer Pause wegen defekter Lichbausteine und unpassenden Decodern aus der Bastelkiste, Heute nun der Abschluß des Umbaus. Die E69 nimmt Fahrt auf und widmet sich ihrer Aufgabe … der Silberling muss nach Osthofen 🙂

Letzlich kamen Platinen von Conrad zur Spannungsreduzierung und ein TAMS LDG 32 Decoder zum Einsatz. Die „Lichbausteine“ von Conrad sind mit ca. 6,30 € recht günstig. Der Decoder von TAMS hat eine hervorragende Ansteuerung für den Faulhaber Motor. Durch die große Schwungmasse hat die E 69 tolle Fahreigenschaften. Die Mühe hat sich gelohnt. Eine Lok die nicht jeder hat und das auch noch mit tollen Fahreigenschaften. Ich freue mich schon auf den nächsten Fahrtag um sie dann mal auf der Strecke sehen zu können.